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So werden Sie mit „Aufschieberitis“ fertig

20. Februar 2012

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Eine unangenehme Aufgabe will erledigt werden, doch was tun wir? Wir machen uns lieber noch eine Tasse Kaffee, schauen mal schnell bei Facebook, was es Neues gibt, oder rufen mal eben kurz einen Freund oder eine Freundin an. Ein klarer Fall: Wir leiden unter „Aufschieberitis“. Zum Glück gibt es dagegen auch ein Heilmittel. Ein paar Strategien, wie Sie unangenehme Dinge nicht weiter auf die lange Bank schieben, stellen wir Ihnen hier vor.

Denken Sie an das Ergebnis

Die Worte „Ich sollte endlich mal …“ begreift unser Gehirn nicht als Handlungsanweisung. Viel besser wirkt hier eine konkrete Visualisierung des Ergebnisses. Das heißt: Stellen Sie sich vor, was Sie mit dem Geld, das Sie vom Finanzamt zurückbekommen, kaufen. Dann sind Sie besser motiviert, endlich die Steuererklärung in Angriff zu nehmen.

Kleine Dinge sofort erledigen

Wir haben ein Dokument bearbeitet und könnten es eigentlich ablegen. Doch weil wir die Ablage nicht gerne machen, landet das Dokument erst einmal auf einem Stapel. Und dort liegt es so lange, bis der Stapel irgendwann umfällt. Und plötzlich sind wir dann einen ganzen Nachmittag mit der Ablage beschäftigt … Erledigen Sie kleine, nervige Dinge also lieber sofort, denn so nehmen sie nicht viel Zeit in Anspruch.

Zerlegen Sie große Aufgaben in kleine Häppchen

Oft wollen wir eine Aufgabe nicht in Angriff nehmen, weil sie uns zu groß erscheint. Setzen Sie bei solchen Projekten einzelne Etappenziele fest, die Sie schneller erreichen können. Wenn Sie ein solches Etappenziel erreicht haben, dürfen Sie sich gerne eine kleine Belohung gönnen – so motivieren Sie sich weiter.

Die Tomate hilft, am Ball zu bleiben

In den 1980er-Jahren entwickelte Francesco Cirillo die „Pomodoro-Technik“: eine Zeitmanagment-Technik, die er nach seinem tomatenförmigen Küchenwecker benannte. Dabei zerlegen Sie eine Arbeit in 25-Minuten-Schritte. Nach dieser Zeit klingelt der Wecker und Sie machen fünf Minuten Pause. Nach vier Pomodoro-Einheiten dürfen Sie sich dann eine halbe Stunde Pause gönnen. Diese kurzen Arbeitseinheiten machen uns weniger anfällig für Ausweichmanöver.

Foto: © JMG / pixelio.de

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