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So reduzieren Sie den E-Mail-Stress

16. Februar 2012

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Der Autohersteller Volkswagen ergriff im Dezember 2011 eine konkrete Maßnahme, um dafür zu sorgen, dass der Feierabend auch ein Feierabend bleibt: Ab einer halben Stunde nach Arbeitsende bis zu einer halben Stunde vor Arbeitsbeginn am nächsten Tag werden E-Mails nicht mehr auf Smartphones weitergeleitet. E-Mails können viel Stress erzeugen: am Arbeitsplatz, aber auch nach Geschäftsschluss. Damit Sie den E-Mail-Stress im Griff behalten, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

Es gibt keinen E-Mail-Notfall

Häufig kommt eine E-Mail mit einem roten Ausrufezeichen bei uns an. Damit will der Absender unsere Aufmerksamkeit. Doch in Angelegenheiten, die eine sofortige Reaktion erfordern, werden Sie in der Regel nicht per E-Mail informiert. Egal, ob privat oder am Arbeitsplatz: In dringenden Fällen werden Sie per Telefon oder persönlich informiert.

Rufen Sie E-Mails nur zu bestimmten Zeitpunkten ab

Rund eine Viertelstunde, so haben Experten herausgefunden, dauert es, bis wir nach Ablenkung, die eine E-Mail auslöst, wieder zu dem Punkt gelangen, an dem wir vor der Unterbrechung waren. Um nicht dauernd unterbrochen zu werden, sollten Sie Ihr E-Mail-Programm nicht ständig geöffnet halten, sondern Ihre E-Mails nur zu bestimmten Zeiten abrufen, zum Beispiel alle zwei Stunden. Wie gesagt: In wirklich dringend Fällen wird man Sie auf andere Weise kontaktieren.

Richten Sie E-Mail-freie Zonen ein

Beim Essen, in der Kaffeepause oder im Seminar: Immer liegt unser Smartphone neben uns, damit uns nur ja nichts entgeht. Lassen Sie sich nicht ablenken – Ihre E-Mails sind auch zehn Minuten später noch da. In Seminaren oder Vorträgen zeugt es außerdem von mangelndem Respekt gegenüber dem Referenten, wenn Sie sich ständig mit Ihrem Handy beschäftigen.

Im Urlaub einfach abschalten

Ferien sind dazu da, um abzuschalten – auch im wörtlichen Sinn. Stellen Sie vor dem Urlaub den Datenempfang in Ihrem Handy ab. So erhalten Sie keine E-Mails mehr, sind zur Not aber noch über das Handy erreichbar. Und Sie bleiben nach Ihrer Rückkehr auch vor unangenehmen Überraschungen in Form einer überhöhten Handyrechnung verschont.

Lesen Sie nach Feierabend keine geschäftlichen E-Mails mehr

Nur die wenigsten Menschen haben einen so verantwortungsvollen Job, dass sie rund um die Uhr erreichbar sein müssen. Auch Sie brauchen abends während der „Tagesschau“ keine geschäftlichen E-Mails mehr zu beantworten. Rufen Sie also nach Feierabend keine geschäftlichen E-Mails mehr ab – so gut wie alles kann bis zum nächsten Morgen warten.

Foto: © Niko Korte / pixelio.de

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