Wissenschaftlicher Hintergrund
Gefühle: viel mehr als nur kleine Launen
Was verbinden Sie mit dem Begriff „Gefühle“? Verliebt sein? Glück? Oder auch Negatives wie Angst oder Verzweiflung? Wir alle haben Gefühle, doch sollen sie uns in unserem Alltag bitte möglichst wenig stören. Glücklich sind wir dann, wenn wir den Partner oder die Partnerin fürs Leben gefunden haben, wenn wir einen tollen Job an Land gezogen haben, wenn das Traumhaus erst fertig ist. Sprich: später, irgendwann einmal. In der Zwischenzeit soll es ganz normal weitergehen, ohne großes Auf und Ab – und ohne Gefühle? Doch Gefühle sind weit mehr als (positive oder negative) Störungen unseres Alltags. Sie sind nämlich essenziell dafür verantwortlich, ob es uns gut geht oder nicht – und dies ist sogar wissenschaftlich nachweisbar.
Zwei Gehirne bestimmen unser Wohlbefinden
Wir alle haben schon einmal davon gehört, dass die beiden Hälften unseres Gehirns für unterschiedliche Dinge zuständig sind. In der linken Gehirnhälfte sollen rationale, sprachliche und analytische Prozesse ablaufen, während in der rechten Gehirnhälfte Kreativität und Gefühle angesiedelt sind. Die sogenannte „Medizin der Emotionen“ teilt das Gehirn jedoch anders ein: Sie unterscheidet zwischen einem kognitiven und einem emotionalen Gehirn…
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